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Dein Weg zum perfekten Passwort

• Passwortsicherheit – kurz & knackig •

Beleidigungen in deinem Namen, Dinge im Internet auf deine Rechnung kaufen und deine Geheimnisse und Chat-Verläufe in sozialen Medien veröffentlichen – ein Kinderspiel für alle, die dein Passwort kennen!  Gerade in Zeiten von COVID19 solltest du dir endlich die Zeit nehmen, dich mit der Sicherheit deines Passworts zu beschäftigen, denn auch im Internet sollten wir uns schützen! Wie das geht erfährst du hier.

Passwortsicherheit – kurz & knackig 

Passwortsicherheit
Passwörter knacken
Mein sicheres Passwort
  • Dein Passwort schützt alle deine wichtigen Informationen von dir und deine Identität im Internet. 
  • Passwörter können erraten oder geknackt werden, in den meisten Fällen sind wir aber einfach sehr unachtsam damit. 
  • Ein Passwort sollte mindestens 10 Zeichen lang sein, Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und im besten Fall auch Sonderzeichen enthalten und nichts mit dir als Person zu tun haben (kein Name, Geburtsdatum, Lieblingsverein, usw.). 
  • Wie gut dein Passwort ist, kannst du unter https://checkdeinpasswort.de überprüfen (verändere es zum Testen ein wenig!). 
  • Keine Lust auf Lesen? Dieses Video ist eine sehr gute Einführung!
Dein Passwort ist wie dein Wohnungsschlüssel im Internet, der dein virtuelles Zimmer beschützt. Wie im echten Leben sperrst du damit Türen auf, hinter denen sich deine Sachen – in Form von Daten und Informationen – befinden. Die kannst du zwar nicht angreifen, trotzdem sollten sie nicht in die falschen Hände geraten. Denn stell dir vor, jemand hätte Zugang zu allen deinen Accounts, Bildern, Videos, wüsste immer ganz genau, welche Nachrichten und Geheimnisse du gerade mit deinen engsten Freundinnen und Freunden teilst oder könnte behaupten, du zu sein, um dann andere Menschen zu beleidigen oder sie (unter deinem Namen) zu betrügen. 
Wie wertvoll unsere Daten sind, die wir mit einem Passwort schützen, fällt uns meistens leider erst dann auf, wenn wir sie verlieren oder jemand Zugang dazu gehabt hat! Stell dir vor, du hättest heute dein Handy auf der Straße verloren oder es wäre dir gestohlen worden – worauf könnte eine fremde Person zugreifen? Welche Fotos sind gespeichert? Könnten vielleicht peinliche oder private Fotos in sozialen Medien (z. B. auf Instagram) gepostet und von allen angehen werden? Finden sich in deinen Chat-Verläufen auf WhatsApp vielleicht heimliche Liebeserklärungen oder Beleidigungen von Personen, die du nicht magst? 
Um an fremde Passwörter zu kommen gibt es vier Möglichkeiten: 
  1. Unachtsamkeit 
    Wir glauben zwar gerne, dass sich Hacker und böse Mächte gegen uns verschwören, um an unsere Passwörter zu kommen, in den allermeisten Fällen passen wir aber einfach nicht gut genug darauf auf. Ein einfaches Wischmuster am Handybildschirm, das man sich schon nach einem kurzen Blick über deine Schulter merkt, eine Liste mit allen Passwörtern in einem Notizbuch, das du am Schultisch liegen lässt oder ein Passwort, das so einfach ist, dass es schon beim ersten Versuch erraten werden kann („1 2 3 4“) – Unachtsamkeit ist noch immer die größte Bedrohung für die Passwortsicherheit! Oft kennen auch Freundinnen und Freunde das eigene Passwort. Davon raten wir ab, denn genau wie deine Zahnbürste solltest du auch dein Passwort mit niemandem teilen!
  1. Social Engineering“ 
    Bei dieser Methode wird versucht, dein Passwort zu erraten, in dem Informationen über dich gesammelt werden. Das funktioniert erstaunlich gut, weil viele Menschen nur sehr einfache Passwörter verwenden, die aus einem oder mehreren dieser Themen bestehen: Den eigenen Vor- oder Nachnamen, oft mit Geburtsdatum oder Geburtsjahr. Die Namen der Eltern oder von Haustieren. Die Lieblingssportlerin, der Lieblingsverein oder ein anderes Vorbild. Schon ein kurzer Blick auf deine öffentlichen Profile genügt oft, um alles das herauszufinden und einfach darauf los zu probieren. 
  1. Passwort „knacken“ 
    Schon etwas anspruchsvoller, aber nicht unmöglich, ist es, ein Passwort von einem Computer „knacken“ zu lassen. Dabei werden in unglaublicher Geschwindigkeit alle möglichen Kombinationen von Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen durchprobiert, bis irgendwann dein richtiges Passwort dabei ist.
  1. „Phishing“ und Spam-Nachrichten 
    Hört sich an wie „fischen“, ist es auch: Es werden Nachrichten ausgeschickt („Köder ausgeworfen“), die dich dazu auffordern, deine Zugangsdaten auf einer gefälschten Seite einzugeben. Wenn du nicht genau hinsiehst und das nicht merkst, hast du „angebissen“ und dein Passwort ist schon in falschen Händen. 
Wie komme ich denn aber nun an ein sicheres Passwort, und wie soll ich es mir merken? Grundsätzlich gilt:
  • Ein Passwort sollte mindestens 10 Zeichen lang sein, Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und im besten Fall auch Sonderzeichen enthalten und nichts mit dir als Person zu tun haben (kein Name, Geburtsdatum, Lieblingsverein, usw.) 
  • Um dir ein Passwort zu erstellen, kannst du Merkhilfen benutzen. Denke dir zum Beispiel einen Satz aus, schreibe ihn auf, und nimm dann von jedem Wort den jeweils ersten Buchstaben. Das kann ein Songtext, ein Gedicht, ein Zitat, aber auch einfach etwas aus deinem Leben sein: 
     
    Jeden Sonntag u12:00 esse ich mit meiner Familie iGasthaus Huber eine Suppe“ 
     
    Dein neues Passwort: „JSu12:00eimmFiGHeS“.
    Das kannst du dir selbstverständlich nicht einfach so merken, musst du aber ja auch nicht - denke einfach an den Satz oder schreibe ihn im Notfall irgendwo auf, und schon weißt du es wieder!
    (Das ist nur ein Beispiel, benutze bitte auf keinen Fall wirklich dieses Passwort!) 
  • Versuche es nun selbst und gehe dann die Checkliste durch: 
    • 10 Zeichen oder mehr? 
    • Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen? 
  • Jetzt kannst du dein Passwort testen! Auf der Seite https://checkdeinpasswort.de kannst du herausfinden, wie lange es dauern würde, um es zu „knacken“.
ACHTUNG: Wie überall im Internet solltest du auch hier kritisch bleiben und nicht dein echtes Passwort ausprobieren! Verändere es deshalb einfach ein wenig, die Resultate werden ungefähr dieselben sein. Beobachte, wie sich der Hintergrund der Seite verändert – grün bedeutet, dass dein Passwort recht gut zu sein scheint – rote Passwörter solltest du sofort ändern! 
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