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In Zeiten von Corona mit den Großeltern in Kontakt bleiben

• In Kontakt bleiben •

In Zeiten von Corona mit den Großeltern in Kontakt bleiben 
 
Darum ist der Abstand wichtig 
 
Menschen über 65 Jahren zählen zu den vom Corona-Virus besonders gefährdeten Gruppen. Noch ernster wird es, wenn zum hohen Alter eine Vorerkrankung kommt. Immunsysteme älterer Menschen haben viel länger und schwerer gegen Viren und Krankheiten allgemein zu kämpfen.  
Ältere Menschen leben, besonders wenn sie wenig zu tun und viel Zeit haben, von sozialen Kontakten. Doch Kontakthalten geht auch ohne direkten Kontakt! 
 
Ruf doch einfach mal an! 
 
Einfach mal Anrufen und fragen wies geht! Das geht am einfachsten und freut deine Großeltern bestimmt. Wenn mehrere Familienmitglieder täglich anrufen, fühlen sich deine Großeltern gebraucht und spüren, dass sich viele für sie interessieren. 
 
Virtueller-Besuch 
 
Sind Oma oder Opa mit Handy, Computer oder Tablet ausgestattet, dann könnt ihr euch auch virtuelle Treffen. Sind deine Großeltern darin noch nicht so fit, ist das genau die Aufgabe für die nächsten Tage! Lernt gemeinsam die Möglichkeiten kennen, spielt vielleicht sogar Online-Spiele wie Schach zusammen!
 
Kurze Nachrichten oder ein Foto von dir 
 
Auch eine kurze, schnell aufgenommene Sprachnachricht, ein Foto oder eine SMS können Freude machen und kleine Lichtblicke sein. 
Egal auf welchem Weg du Kontakt hältst, denke dabei immer an die Gefühle und die Würde der älteren Generation. Menschen merken es ganz schnell, wenn so ein Anruf oder eine Einkaufshilfe eher als lästige Pflicht von den anderen angesehen wird. Wichtig ist deshalb, dass man sich für Gespräche wirklich Zeit nimmt, nachfragt und zuhört. 
 
Die Post bringt allen was! 
 
Briefe oder Postkarten zu bekommen ist wunderbar. Schreib doch auch deinen Großeltern einen Brief und erzähl ihnen von deiner Woche. Oder lass ihnen eine Postkarte von eurem nächsten gemeinsamen Urlaubsziel zukommen. 
Noch mehr Freude macht es natürlich, ein Paket zu bekommen. Zeitschriften, Zeichnungen, Süßigkeiten oder Basteleinen kannst du so an deine Großeltern schicken.  
Infos zur Post während der jetzigen Situation.
 
Gemeinsam Rätseln 
 
Die Hirnzellen in diesen Zeiten gemeinsam ein bisschen anzuregen macht ebenso Spaß. Besorgt euch dazu zum Beispiel denselben Rätselblock und rätselt um die Wette. Oder löst per Telefon gemeinsam Rätsel. Natürlich kannst du aber auch spannende Rätsel per WhatsApp und Co versenden. Eine Seite mit vielen lustigen Rätseln gibt es zum Beispiel hier oder hier.
 
Vorlesen (lassen) 
 
Großeltern haben oft die besten Vorlesestimmen und schönsten Geschichten zu erzählen. Lass dir doch die Zeitung, Bücher oder Geschichten von deinen Großeltern über das Telefon erzählen. 
Vielleicht ist aber auch das Buch, das du für die Schule lesen musst, spannender, wenn du es deinen Großeltern vorliest. Und ganz nebenbei übst du selbst das Vorlesen. 
 
Gemeinsam Musik hören 
 
Teile mit deinen Großeltern deinen Song der Woche, den Hit der Osterferien oder einfach deine Liebelingsmusik. Du kannst die Lieder ganz altmodisch auf eine CD brennen, auf einen USB-Stick laden oder natürlich eine Playlist erstellen und versenden! Aber es müssen ja auch nicht nur deine Lieblingslieder sein, sondern könnten ja auch die deiner Großeltern sein. 
 
Kleine Aufgaben geben 
 
Sich gebraucht fühlen ist für viele ältere Menschen etwas Wichtiges. Gerade ohne direkten sozialen Kontakt hilft es deswegen, wenn du deine Großeltern um kleine Dinge bittest. Zum Beispiel um ein neues paar selbstgestrickte Socken oder deine Lieblingsrezepte handgeschrieben in einem Büchlein. Achte darauf, dass deine Wünsche dabei Maß und Ziel haben und nicht zu einer Überforderung führen! 
 
Für deine Großeltern einkaufen gehen 
 
Ältere Personen sollten den Kontakt mit anderen Menschen weitgehend meiden. Biete ihnen an, den Einkauf für sie zu übernehmen. Wer für Oma und Opa einkaufen geht, sollte vorher ausführlich klären, was die beiden haben wollen. Jeder hat seinen Geschmack und Vorlieben und möchte auch mal wählen können - gerade jetzt, wo vieles eingeschränkt ist. 
Wenn es dir nicht möglich ist, selbst für deine Großeltern einzukaufen, gibt es beinahe in allen Gemeinden der Steiermark bereits ein Hilfsangebot für Senior/-innen. Am besten du rufst in der Gemeinde, in der deine Großeltern daheim sind an und fragst danach. 
 
Übrigens:  
 
Du kannst den Kontakt ja auch mit anderen älteren Menschen in deiner Umgebung pflegen, es müssen ja nicht die eigenen Großeltern sein! 
Auch Bewohner/-innen in Senior/-inneneinrichtungen über Austausch und Kontakt mit Familie und Freund/-innen. 
 
Wusstest du... 
 
, dass du für deinen Einsatz in der Nächstenhilfe neben Dankbarkeit auch etwas bekommen kannst? Mit Points4Action.spezial kannst du jetzt Points sammeln und eintauschen
 
Hilfe, wenn es alleine nicht mehr geht 
 
Solltest du bemerken, dass der Kontakt mit deinen Großeltern nicht ausreicht und die Situation für deine Großeltern eine große Belastungen bedeutet, dann hol Hilfe! Das geht zum einen über Telefondienst. Von der Stadt Graz gibt es zum Beispiel das Tratschofon, um einfach zu Tratschen. 
Aber auch telefonischen Rat vom Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark, der Telefonseelsorge, Rat auf Draht sind eine Möglichkeit, Hilfe zu suchen. Eine Übersicht findest du hier.
 
Wenn deine es deinen Großeltern auch gesundheitlich oder psychisch nicht mehr gut geht, dann sollten Hausarzt oder Psychologen von euch kontaktiert werden. 
 
 
Farbbalken von DreiFünf macht Werbung der Full Service Werbeagentur in Graz, Steiermark