Integration von Menschen mit Behinderung
17.07.07
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Menschen mit Behinderung sind Personen jeglichen Alters, die in einem lebenswichtigen sozialen Beziehungsfeld körperlich, geistig oder seelisch dauernd beeinträchtigt sind. Lebenswichtige soziale Beziehungsfelder sind insbesondere die Bereiche Erziehung, Schulbildung, Erwerbstätigkeit, Beschäftigung, Kommunikation, Wohnen und Freizeitgestaltung. Integration beschreibt die Teilnahme und die Teilhabe von Menschen am gesellschaftlichen Leben. Menschen, die behindert oder in anderen Bereichen benachteiligt sind, müssen oft um ihren Platz im gesellschaftlichen Leben kämpfen. Projekte der sozialen Integration für Menschen mit Behinderung fördern die Integration in die Arbeitswelt, in Freizeitangebote und in die Ausbildung. Ziel ist es, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zu verhindern und damit die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten. Einige Grundsätze der österreichischen Behindertenpolitik in Bezug auf die Integration von Menschen mit Behinderung:
  • NORMALISIERUNG: Das Leben von behinderten Menschen soll sich möglichst wenig von dem nichtbehinderter Menschen unterscheiden.
  • INTEGRATION: Behinderten Menschen muss die bestmögliche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gesichert werden.
  • SELBSTBESTIMMUNG: Behinderte Menschen sollen Entscheidungen, die sie berühren, im gleichen Maß wie nichtbehinderte Menschen selbst treffen oder zumindest an ihnen mitwirken.

Eine Vision ist es, die Inklusion zu verwirklichen. Die Zielsetzungen des Begriffs Inklusion werden deutlich mit den Worten der Präsidentin von Inclusion International, Mrs. Diane Richler erklärt: “Inklusion ist keine Strategie, Menschen zu helfen, in bestehende Systeme und Strukturen zu passen. Inklusion ist vielmehr ein Weg, Systeme und Strukturen zu verändern und für alle zu verbessern. Inklusion hat damit zu tun, eine bessere Welt für alle zu schaffen“

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